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Tine Bachmann

Der letzte Akt: UHC spielt sich leidenschaftlich zum Sieg

Floorball, 2. Bundesliga: UHC Döbeln 06 – Floorball Tigers Magdeburg 9:4

von Stephanie Jankowski
Döbeln. Schnell, energisch und leidenschaftlich! Die letzte Bundesliga-Partie dieser Saison zwischen UHC Döbeln und Floorball Tigers Magdeburg versprach, eine spannende zu werden. Von Beginn an zeigten sich die Döbelner als spielprägende Mannschaft und wurden am Ende mit einem 9:4-Sieg belohnt.

Sie hätte nicht besser beginnen können, die Partie des UHC Döbeln gegen die Floorball Tigers Magdeburg. In der ersten Minute ergab sich bereits die Torchance für Döbeln, keine Minute später bereits die zweite Chance. Nur wenige Sekunden danach netzte Ivos Vahanik zum 1:0 ein, da zeigte die Anzeigentafel noch nicht einmal zwei volle Minuten an. Die UHC-Floorballer waren gut drauf, spielten schnell und konzentriert. Die Torchancen häuften sich auf Döbelner Seite. Doch die Gäste gaben sich nicht kampflos geschlagen: Immer wieder wurde Ivos Vahanik von zwei gegnerischen Spielern in die Enge getrieben. Schon zu Beginn der Partie wurde deutlich: Der Ton in der Döbelner Stadtsporthalle ist heute rauer. Hier mal ein Foul, dort mal ein lautes Wort in Richtung der Unparteiischen. Was am Ende zählte, war das Spiel. Und das vollführten Vahanik und Enrico Franze bis ins kleinste Detail perfekt. Varhanik suchte Franze, spielte ihm den Ball zu und Letzterer netzte zum 2:0 ein. Ein Traumtor – das sahen auch die Zuschauer so, die kaum auf den Bänken zu halten waren. Das 3:0 fiel nur wenige Minuten später (14.) durch Maximilian Thomas. Gleich danach, das 4:0 und während sich die Döbelner noch freuten, pfefferten die Magdeburger ihren ersten Treffer ins Tor von Kapitän und Torwart Daniel Bachmann.

Zu Beginn des zweiten Drittels leitete Bachmann seine Jungs an, Ruhe zu bewahren. Beim Torschuss in der fünften Minute funktionierte das auch (5:1), doch gleich danach kassierte der UHC das 5:2. Torhüter Daniel Bachmann raufte sich die Haare. Die Gäste zeigten sich fortan aktiver, während die Döbelner nachließen. In der 29. Minute ist das Glück auf der Seite des UHC-Torhüters: Um einen Angriff abzuwehren, rutschte Bachmann zu weit raus. Der Torschuss eines Magdeburgers ging daraufhin nur haarscharf am Kasten vorbei. Schließlich die Eskalation: Bei einer Tor-Situation geht der Magdeburger Martin Hoffmann zu forsch ran und verletzt Torwart Daniel Bachmann, der daraufhin wutentbrannt auf den Spieler zustürzte. Schiedsrichter und Mitspieler mussten schlichten. In der 40. Minute ein Penalty für den UHC. Lubos Deraha versenkte Ball problemlos: Mit 6:4 ging es ins letzte Drittel.

Der UHC zeigte sich wieder wacher und Vahanik und Franze spielten erneut ihr Zuspiel – 7:4 (12.). Nur zwei Minuten später fiel das 8:4. Als die letzte Minute anbrach, stand das Döbelner Publikum und applaudierte, während Michael Schulz zum 9:4 Endstand einnetzte.

Sieg ist Pflicht

von Manuela Engelmann
Ein Großkampf-Wochenende absolvieren die Floorballer des UHC Döbeln. Alle Mannschaften des Vereins sind heute und morgen unterwegs auf Punktejagd. Die Bundesliga-Herren empfangen dabei ihre Fans nicht nur zum letzten Heimspieltag der Saison, sondern gleichzeitig auch zum letzten Spiel überhaupt. Los geht es heute am späten Nachmittag, 18 Uhr, in der Stadtsporthalle.

Ursprünglich war die Begegnung für 15 Uhr angesetzt, doch da zu diesem Zeitpunkt noch eine andere Veranstaltung in der Halle läuft und man Problemen aus dem Weg gehen wollte, wurde die Spielbeginn einvernehmlich auf 18 Uhr verschoben. Die Döbelner, die auf Platz vier der Tabelle liegen, empfangen ihren Tabellennachbarn, die fünftplatzierten Floorball Tigers Magdeburg. „Wir wollen unseren Zuschauern noch mal ein schönes Spiel bieten und zu Hause auf keinen Fall verlieren“, sagt Tom Herrmann, der die Mannschaft derzeit betreut. Soll heißen: Auch wenn am vierten Platz weder nach oben, noch nach unten noch etwas zu ändern ist – auf Sieg spielen die Döbelner in jedem Fall.

Klar ist ihnen dabei, dass die Partie auf keinen Fall so ein Spaziergang wie das Hinspiel gegen die Magdeburger werden wird. Damals hatten die Döbelner mit 9:0 gewonnen. Doch inzwischen haben auch die Tigers ein paar ordentliche Spiele abgeliefert und sich nicht nur platzierungstechnisch an die Döbelner herangepirscht. „Wir werden Magdeburg auf keinen Fall unterschätzen.“ Insofern sollte auf die Zuschauer eine spannende Begegnung warten, zumal die Hausherren sich für diesen letzten Auftritt der Saison noch ein paar Umstellungen ausgedacht haben. „Wir wollen noch einmal ein paar Aufstellungsvarianten probieren und jedem Spieler seine Einsatzmöglichkeiten geben“, so Herrmann. Nahezu alle Spieler sind an Bord, lediglich Torwart Lenny Wendisch ist verletzt und kann deshalb nicht spielen.

Mit dem heutigen Spiel endet für die Döbelner ihre erste Saison in der 2. Bundesliga nach dem Abstieg aus der Königsklasse 2014. Nach dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2012/2013 hatte der Verein den Klassenerhalt nicht bewältigen können. In dieser Zeit war die Mannschaft nach zahlreichen Abgängen von Routiniers personell stark umstrukturiert und verjüngt worden. Ein Wiederaufstieg war für diese Saison nicht geplant.

Floorball-Nachwuchs testet sich

UHC Döbeln und Landsberger Lions bestreiten gemeinsamen Eventspieltag

von Frank Weinberg
Döbeln. Bevor am Wochenende die Bundesliga-Floorballer des UHC Döbeln gegen die Black Lions Landsberg antraten waren die Nachwuchsteams beider Vereine an der Reihe. Der UHC hatte mit den Black Lions einen gemeinsamen Spieltag geplant, bei dem die Nachwuchsmannschaften in freundschaftlichem Wettkampf gegeneinander antraten. In den Altersklassen U9/U11, U13, U15 und Regionalliga wurden in der Stadtsporthalle je ein Hin- und ein Rückspiel ausgetragen.

Die jüngsten Döbelner Floorballer starteten. Vor 150 Zuschauern präsentierten sie nicht nur ihre neuen Trikots, sondern zeigten den Fans auch, was sie inzwischen gelernt haben. Fast ohne bisherige Spielpraxis hatten die Sprösslinge von Annett Möbius und Tiffany Küttner sichtlich Spaß am Spiel. Und obwohl beide Begegnungen verloren gingen (4:5/2:6), waren die jungen Floorballer begeistert von der großartigen Kulisse und sammelten wertvolle Spielpraxis.

Im Anschluss starteten die Jungs der U13. Motiviert von Kopf bis Fuß wollten sie an die Erfolge ihrer Kleinfeldsaison im Vorjahr anknüpfen. Doch so leicht machten es ihnen die Black Lions Landsberg nicht, die selbst momentan an der Tabellenspitze der Kleinfeldliga stehen. Zwei spannende Spiele standen also bevor. Während das erste Spiel in der letzten Minute zu Gunsten der Landsberger kippte (Endstand 3:4), bewiesen die Jungs um Frank Weinberg und Max Kunert im zweiten Spiel Stärke und zeigten dem Publikum ihr Können. In einer schnellen und mitreißenden Partie gewannen die Döbelner das Rückspiel mit 7:4.

Die Mannschaft der U15 hatte indes arge Probleme mit den schnellen Spielzügen der Landsberger. Diese kombinierten gut und drückten von Beginn an den Döbelnern ihr Spiel auf. Die Mädchen und Jungen um Heiko Schönfelder und Daniel Siegmund gaben ihr Bestes, konnten den Black Lions jedoch nicht Paroli bieten. Zu stark war der Gegner, der infolgedessen beide Spiele gewann (3:7/1:14).

Die Regionalligamannschaft um Tom Herrmann war heiß auf ihre freundschaftliche Begegnung gegen die Landsberger. Das machte sich schon im ersten Spiel bemerkbar, in welchem die Döbelner den Zuschauern ein ums andere Mal schöne Spielzüge zeigten und verdient mit 5:3 gewannen. Im zweiten Spiel ein ganz anderes Bild. Hier drückten die Landsberger von Beginn an dem Spiel ihren Stempel auf. Der zwischenzeitliche Ausgleich der Döbelner konnte aber nicht über die Zeit gebracht werden, weshalb am Ende die Black Lions die Partie mit 4:2 für sich entschieden.

die jüngsten UHC-Floorballer in ACTION

Sichtlich Spaß am Spiel hatten auch die jüngsten Döbelner.
Foto: Iris Müller

Über die gesamten 60 Minuten spielbestimmend

Floorball, 2. Bundesliga: UHC Döbeln – Black Lions Landsberg 9:5 (3:1; 4:3; 2:1)

von Robin Seidler
Döbeln. Die Floorballer vom UHC Döbeln haben ihr Zweitligaspiel gegen die Black Lions aus Landsberg mit 9:5 (3:1; 4:3; 2:1) gewonnen. Der Sieg geht alles in allem vollkommen in Ordnung, denn die Döbelner zeigten die reifere Spielanlage und hatten demnach auch mehr vom Spiel. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt hatten besonders Probleme beim eigenen Spielaufbau, was die Döbelner sehr schnell in der Partie bemerkten und mit aggressivem Pressing Kapital daraus schlugen.

Der erste Döbelner Treffer ließ sieben Minuten auf sich warten. Dann konnte Martin Roßberg nach Vorarbeit von Michael Schulz die Führung erzielen. Allerdings hatten die Landsberger wenig später die Möglichkeit zum Ausgleich. In Unterzahl starteten sie einen Konter, aus dem ein Penalty resultierte. Doch hier blieb Torwart Lenny Wendisch gegen Christian Bücker der Sieger. Die Parade gab dem UHC Rückenwind. Mit einem Doppelschlag von Schulz (16.) und Deraha (17.) bauten die Döbelner die Führung aus. Zwei Sekunden vor der Drittelsirene erzielte Fabian Baierl das 3:1.

Im zweiten Drittel bestimmten die Gäste die ersten fünf Minuten, dabei traf Christopher Gerold unter anderem die Latte. Doch das erste Tor erzielten die Döbelner in Person von Maximilian Thomas. Nach einer halben Stunde bekamen die Landsberger ihren zweiten Penalty zugesprochen, doch Lenny Wendisch – der die gesamte Spielzeit das Döbelner Tor hütete – entschärfte auch diesen gegen Gerold. Durch Andre Hinniger und Gerold kamen die Gäste dennoch auf 4:3 heran, doch in der Schlussphase des zweiten Drittels trafen für den UHC Liebig, Thomas und der zuvor eingewechselte Tzschoppe bei einem weiteren Gegentreffer der Landsberger.

Im letzten Drittel gingen die Döbelner die Partie besonnener an und waren auf Spielkontrolle bedacht. Maximilian Thomas konnte bereits in der 41. Minute auf 8:4 erhöhen. Julian Elstermann gelang das 8:5. Es sollte der letzte Treffer der Landsberger bleiben. In den Schlussminuten gab es sogar noch zwei Penaltys für den UHC. Lubos Deraha verwandelte beide, doch beim zweiten wurde er zurückgepfiffen. Dennoch gehörte er einmal mehr zum tschechischen Trio, das letztlich kräftig am Sieg beteiligt war. Überdies wurde verkündet, dass Lubos Deraha, Martin Potucek und Ivos Vahanik auch in der kommenden Saison das UHC-Trikot tragen werden.

„Alles andere als ein Sieg ist indiskutabel“

Floorball: Event-Spieltag gipfelt in Bundesliga-Partie

von Stephanie Jankowski
Döbeln. „Die Stimmung im Team ist gut“, verrät Trainer Tom Herrmann mit Blick auf das Bundesliga-Spiel des UHC Döbeln 06 gegen die Black Lions Landsberg am Sonnabend. Einzig, dass Torwart Daniel Bachmann angeschlagen und Lenny Wendisch als Ersatztormann vielleicht nicht zur Verfügung steht, bereitet dem Trainer Magenschmerzen. Aktuell auf Rang vier der Tabelle wollen die Döbelner den Sieg und nachdem sie das Hinspiel gegen den Tabellenvorletzten Landsberg bereits gewonnen haben, ist Herrmann optimistisch, dass es auch im Rückspiel erfolgversprechend wird. „Alles andere als ein Sieg ist indiskutabel“, so Herrmann.

Bevor aber um 15 Uhr die Bundesliga-Partie beginnt, messen sich ab 9.30 Uhr alle Mannschaften aus Döbeln und Landsberg. Am sogenannten Event-Spieltag werden am Sonnabend U9/U11, U13, U15 und die Regionalliga-Mannschaft auf dem Spielfeld auflaufen und gegen die einzelnen Mannschaften aus Landsberg antreten. „Um die langen Pausen zwischen den Punktspielen der Nachwuchsstaffeln zu verkürzen und damit die Spieler weitere Erfahrungen sammeln können, kam die Idee zu so einem Event-Spieltag auf“, erklärt der UHC-Trainer. Auch in Zukunft will der Verein Veranstaltungen dieser Art in Erwägung ziehen – es muss sich nur ein geeigneter Partnerverein finden.

Döbelner Jungs freuen sich auf starke Gäste

Floorball: UHC Döbeln richtet am 20./21. Juni die Deutsche Meisterschaft für U13-Mannschaften aus

Von Manuela Engelmann
Döbeln. Ihre Herzen schlagen für den Floorball, weshalb ihnen jeder Anlass recht ist, ihre Sportart in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dass es in diesem Jahr wieder eine große Meisterschaft ist, mit der die Mitglieder des UHC Döbeln die Aufmerksamkeit auf ihre Sportart lenken, motiviert alle Beteiligten umso mehr. Vor allem, weil der Verein selbst mit einer eigenen Mannschaft dabei sein kann. Am Wochenende 20./21. Juni werden die sieben besten U13-Teams aus ganz Deutschland nach Döbeln kommen, um hier mit dem Gastgeber die Deutschen Meisterschaften auszutragen.

Welche Meisterschaft es werden würde, konnte im Vorfeld der Bewerbung keiner wissen. Zuletzt war der UHC 2008 Ausrichter der Deutschen Meisterschaft für U15-Teams. „Wir haben uns ins Blaue beim Verband Floorball Deutschland beworben, wollten einfach mal wieder etwas Großes nach Döbeln holen“, sagt Initiator Frank Weinberg, der mit seiner Idee im Vorstand schnell auf Unterstützung stieß und den Antrag abschickte. Acht Meisterschaften waren zu vergeben, alle verbunden mit Voraussetzungen, die in Döbeln erfüllt werden: Eine entsprechend große Sporthalle mit freien Terminen, Platz für Zuschauer, ein bestimmter Hallenboden, eine Bande, genügend Helfer. Und genügend Kabinen für die Mannschaften, was der Verein dank guter Zusammenarbeit mit Gymnasium und Stadt auch lösen konnte. Weil es in der Halle selbst nur sechs Kabinen gibt, aber eben acht Mannschaften untergebracht werden müssen, darf das naturwissenschaftliche Gebäude des Lessing-Gymnasiums noch mit genutzt werden.

Dass es nun die Deutsche Meisterschaft der U13 geworden ist, welche die Döbelner ausrichten dürfen, ist einerseits toll, stellt den Verein andererseits aber vor noch mehr Herausforderungen als „nur“ die Organisation der an vertraglich festgelegte Rahmenbedingungen geknüpften Veranstaltung. Das Reizvolle ist, dass der UHC selbst eine U13-Mannschaft hat. Und sogar eine, die sich seit Jahren gut entwickelt und stabil ist. Als Gastgeber sind die Döbelner gesetzt, spielen also bei der Deutschen Meisterschaft definitiv mit. Allerdings: „Wir haben aktuell gar kein Kleinfeld-Team, sondern sind ja seit dieser Saison auf dem Großfeld unterwegs.“ Den Verband stört das nicht – Gastgeber ist Gastgeber und der darf mitspielen.

Frank Weinberg allerdings, höchstselbst Trainer der U13-Mannschaft, treibt diese Tatsache schon jetzt ein paar Schweißperlen auf die Stirn. Gerade erst hat sich die Mannschaft vom Kleinfeld auf das Großfeld umgewöhnt. Kein leichter Schritt, der sowohl den 20 Jungs, als auch ihren Betreuern einiges abverlangt hat. Wer denkt, die Döbelner hätten nun Vorteile, weil es einfacher sei vom Großfeld zurück auf das Kleinfeld zu wechseln, der irrt. Laufwege, Passlängen, Spielzüge – auf beiden Feldern zwei verschiedene Paar Schuhe. Da erst am 7. Juni die Play-offs auf dem Großfeld ausgetragen werden und die Döbelner daran teilnehmen wollen, bleibt wahrlich nicht mehr viel Zeit, um sich anschließend auf die Kleinfeld-Meisterschaft vorzubereiten. Und Frank Weinberg muss darüber nachdenken, vielleicht bald schon eine dritte Kleinfeld-Trainingseinheit für seine Jungs einzuschieben. Denn die sollen schließlich bei der Meisterschaft im eigenen Haus eine gute Figur machen. Es ist eine einmalige Chance, dieser nationale Vergleich. Denn für U13-Großfeld-Teams gibt es keine Deutschen Meisterschaften.

Zwölf Gruppenspiele werden am ersten Meisterschaftstag ausgetragen, am Sonntag sind die Platzierungs- und Finalspiele an der Reihe. Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf sorgen derzeit elf Leute im Org-Team und später viele Helfer aus dem Verein. Den Löwenanteil werden vermutlich die Eltern der U13 übernehmen, die komplett hinter dem Großereignis stehen. Und Frank Weinberg? Der organisiert mit. Und muss sich unter anderem der schwierigen Frage stellen, welche 14 seiner insgesamt 20 Spieler er aufs Protokoll setzt.

Ein Team, eine Leidenschaft: Die U13 des UHC Döbeln freut sich auf die Floorball-Meisterschaft im eigenen Haus. Foto: Sven Bartsch

Ein Team, eine Leidenschaft: Die U13 des UHC Döbeln freut sich auf die Floorball-Meisterschaft im eigenen Haus.
Foto: Sven Bartsch

Döbelner Allgemeine Zeitung (04.02.2015)

Auf den Rängen kochen Emotionen hoch

Von Stephanie Jankowski
Döbeln. Zäh startete die Partie zwischen dem UHC Döbeln 06 gegen den SC DHfK Leipzig in der Döbelner Stadtsporthalle. Erst im letzten Drittel drehten beide Mannschaften so richtig auf und gaben den über 200 Zuschauern ein spannendes Floorball-Spiel inklusive hartem Körpereinsatz und überkochenden Emotionen. Mit 5:7 reichte es am Ende nicht für den Sieg der Döbelner.

Die ersten Minuten versprachen einen guten Ausgang für diese Partie. Bereits in der vierten Minuten netzte Ivos Varhanik zum 1:0 ein. Jubel auf den Zuschauerrängen, die Trommeln wummern durch die Sporthalle. Die Leipziger wirkten fast ein wenig erstaunt darüber, dass die im Vergleich jüngere und unerfahrenere Heimmannschaft so plötzlich in Führung ging. Das Glück blieb nicht lange auf der Seite des UHC, denn mit den beiden Spitzenspielern Ingmar Penzhorn und Nils Knothe aus Leipzig bahnte sich ein fast unschlagbares Team seinen Weg durch die Döbelner Abwehr: In der elften Minute scheppert es im Tor von UHC-Keeper Daniel Bachmann. Ausgleich zwischen beiden Teams. Nur eine Minute später scheitert Ivos Varhanik am Torwart der Leipziger. „Darf man ab einem bestimmten Körperumfang nicht mehr ins Tor“, fragte sich unterdessen eine Zuschauerin, der DHfK-Keeper Robert Börners Statur mindestens genauso große Sorgen bereitete wie den Döbelner Floorballern, die zu tun hatten, an dem Schwergewicht vorbei zu schießen. In der letzten Minute des ersten Drittels brillieren Knothe und Penzhorn wieder als Team und spielten die 1:2-Führung heraus.

Der Ausgleich für die Döbelner fällt in den ersten Minuten des zweiten Drittels. Michael Schulz netzt ein, und der UHC, preschte fortan schneller und fordernder in Richtung Leipziger Tor vor. Aber die Döbelner scheiterten an ihren eigenen Zuspielfehlern, bei denen es den Leipziger Floorballern immer wieder gelang, den Ball zu schnappen. Weil Unstimmigkeiten zwischen dem Leipziger Torwart und seinen Mannschaftskollegen herrscht, konnte Enrico Franze den Fauxpas nutzen und holte sich den Ball – 2:2. Kurz vor Schluss des zweiten Drittels schmettert Ingmar Penzhorn den Ball ins UHC-Tor. Mit 2:3-Rückstand gingen die Döbelner in die zweite Pause.

Einen Torwartwechsel machten die Döbelner in der ersten Minute des letzten Drittels – Lenny Wendisch stellte sich von nun an gegen die Leipziger Angriffe. Das Spiel wurde bissiger. Beide Teams drückten nach vorn. Nach Kollisionen mit den Spielfeldbegrenzungen und harten Fouls beider Mannschaften kochten auch auf den Zuschauerrängen die Emotionen über. Leidtragende waren in dem Fall die Schiedsrichter und Ingmar Penzhorn, der für seine ruppige Spielweise einmal mehr Pfiffe kassierte. Am Ende behielten die Leipziger die Nerven, spielten geschlossener im Angriff, während die UHC-Floorballer viele individuelle Fehler machten. Das Endergebnis schließlich belegt den Einsatz der Leipziger.

UHC Döbeln 06: Wendisch, Bachmann, Tempel, Franze, Zaspel, Kunert, Schaaf, Roßberg, Liebig, Thomas, Tzschoppe, Potucek, Deraha, Schulz, Varhanik.

UHC Döbeln 06 gegen SC DHfK Leipzig

Schnell, hart, ehrgeizig: Die Floorballer des UHC Döbeln 06 (in gelb) gaben gegen den SC DHfK Leipzig alles, scheiterten jedoch an der Erfahrenheit ihrer Gegner. Foto: Sven Bartsch

UHC-Team geht gegen Leipziger morgen auf Sieg

von Manuela Engelmann
Döbeln. Noch 15 Punkte gibt es für die Bundesliga-Floorballer des UHC Döbeln in dieser Saison zu holen. Mindestens zwölf davon hat der Trainer und Mannschaftsleiter des aktuell Viertplatzierten Tom Herrmann fest eingeplant. Sechs Punkte sind Zugabe – nämlich die gegen Schriesheim und den Tabellenzweiten SC DHfK Leipzig. Letzterer ist morgen Nachmittag zu Gast in Döbelns Stadtsporthalle.

Es wird ein schönes Spiel, da ist sich Tom Herrmann sicher. Doch nicht nur das. „Wir spielen natürlich auf Sieg – wie immer.“ Kann die Mannschaft die gleiche Leistung abrufen wie zuletzt gegen Dresden, dann ist ihrem Coach nicht bange, was die Umsetzung des Vorhabens angeht. Die Dresdner haben am jüngsten, für die Döbelner spielfreien Wochenende den Tabellenführer USV Halle Saalebiber geschlagen, was den Döbelner Sieg gegen die Landeshauptstädter gleichwohl aufwertet. Davon zusätzlich gestärkt, ist man in den Döbelner Reihen optimistisch was das morgige Spiel angeht. Die Stimmung in der Mannschaft sei ausnehmend gut – „das ist bei unseren Jungs auch immer ein wichtiger Faktor“, so Herrmann. Abgesehen davon sind alle Spieler an Deck, auch Enno Franze wieder, der in Dresden beruflich bedingt fehlte. Mit einem Sieg morgen hätten die Döbelner, die es rein rechnerisch in dieser Saison schon noch auf Platz drei schaffen können, zumindest etwas mehr Luft nach unten in der Tabelle. Für die Play-offs ist es zu spät, der Aufstieg in dieser Saison sowieso nicht vorgesehen. Doch Platz drei, den will das UHC-Team unbedingt haben.

Konstant wie lange nicht

UHC Döbeln 06 gewinnt in Dresden attraktives Spiel in der 2. Floorball Bundesliga mit 5:8 (1:1; 2:4; 2:3)

von Frank Weinberg
Dresden/Döbeln. Ein Spiel, dessen Vorzeichen nicht unbedingt für einen klaren Sieg sprachen, stand den Floorballern des UHC Döbeln 06 am Sonntag bevor. Gegen den USV TU Dresden war die bisherige Bilanz ausgeglichen: Musste man im Pokalspiel eine 2:6-Niederlage hinnehmen, konnte beim Heimspiel in Döbeln ein 11:5-Sieg gefeiert werden. Das Rückspiel in der Landeshauptstadt bot noch eine Besonderheit, denn mit Martin Sauermann und Rico Haase standen zwei ehemalige Döbelner Spieler dem UHC Döbeln gegenüber. Umso zufriedenstellender, dass die Döbelner auch diese Partie mit 8:5 für sich entscheiden konnten.

Von Zurückhaltung oder Abtasten war in der Dresdner Energieverbund-Arena von Beginn an keine Spur. Beide Mannschaften erspielten sich schnell und konzentriert zahlreiche Chancen. In der neunten Minute dann der erste Jubel: nach Vorlage von Gunnar Liebig brachte Lubos Deraha die Döbelner in Führung. Doch Dresden blieb dran und zeigte schöne Spielzüge, die allerdings in der UHC-Abwehr endeten. Kurz vor Ende des ersten Drittels konterte Rico Haase in altbekannter Manier und traf zum 1:1, mit welchem sich die Teams in die Pause verabschiedeten.

Das zweite Drittel begann so, wie das erste aufgehört hatte. Bereits in der zweiten Minute klingelte es erneut im Dresdner Netz. Michael Schulz legte für Martin Roßberg auf, was die mitgereisten Fans zum Jubeln und Döbeln wieder in Führung brachte. Keine Minute später erhöhte Franz Tempel nach Vorlage von Martin Potucek auf 1:3. Bully, Pass, Tor – diesmal allerdings für Dresden. Nur sechs Sekunden brauchten Martin Eckardt (Vorlage) und Kai Richter, um den Anschluss zu halten – 2:3. Das Spiel verlor nichts von seiner Schnelligkeit, beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und versuchten durch taktische Wechsel den Spielverlauf für sich zu nutzen. Dies gelang zuerst den Döbelnern. Nach einem gezielten Schuss von Martin Roßberg durch den Slot an die Kelle von Gunnar Liebig tropfte der Ball ab und kullerte ins Dresdner Tor – 2:4. Die TU kämpfte weiter und gab sich zu keiner Zeit auf, was Kai Richter nach Vorarbeit von Paul Franke mit dem Anschluss zum 3:4 belohnte. Doch lange hielt dieser nicht, da Lubos Deraha nach Assist von Ivos Varhanik kurz vor der Pause den alten Abstand wieder herstellte – 3:5.

Drittes Drittel und Tor Nummer drei von Lubos Deraha, welcher den schnellen Pass von Gunnar Liebig effektiv zum 3:6 verwandelte. Und der USV TU Dresden? Er rannte, er konterte, er spielte sich in einen Rausch und kam durch zwei Tore von Paul Franke gefährlich nahe auf 5:6 heran. Das Spiel drohte zu kippen und folgerichtig nahm Tom Herrmann, Trainer der Döbelner, eine Auszeit und holte sein Team zusammen. Was auch immer er seinen Jungs mit auf den Weg gegeben hatte, es funktionierte. Maximilian Thomas traf sowohl in der 14. Minute nach Vorlage von Martin Roßberg, als auch in der 19. Minute nach Vorarbeit von Michael Schulz zum 8:5-Endstand. Eine so konstante Leistung über alle drei Drittel hatten die Döbelner Fans lange nicht gesehen, weshalb sie ihren UHC Döbeln 06, der jetzt auf Platz vier der Tabelle steht, noch lange nach dem Abpfiff feierten.

UHC Döbeln 06: Franz Tempel, Lukas Schaaf, Martin Roßberg, Gunnar Liebig, Maximilian Thomas, Philip Schramm, Hendrik Tzschoppe, (T) Lenny Wendisch, Tom Zaspel, Maximilian Möbius, Max Kunert, Martin Potucek, (T) (C) Daniel Bachmann, Lubos Deraha, Michael Schulz, Ivos Varhanik.

USV TU Dresden vs. UHC Döbeln 06

Keine Spur von Zurückhaltung: Im Spiel zwischen dem USV TU Dresden und dem UHC Döbeln trafen nicht nur LIgakonkurrenten, sondern auch ehemalige Weggefährten aufeinander. Hier im Bild hinter Lubos Deraha (#82) Martin Sauermann, zuletzt Kapitän der Döbelner. Foto: Iris Müller

Vergeblich hinterhergerannt

Floorball, 2. Bundesliga: UHC Döbeln – TV Schriesheim 8:11 (1:2, 3:4, 4:5)

Von Robin Seidler
Döbeln. Die Floorballer des UHC Döbeln mussten am Sonnabend ihren dritten Platz in der zweiten Bundesliga dem TV Schriesheim überlassen. Die Döbelner verloren die Partie gegen ihren Gegner aus der Rhein-Neckar-Region mit 8:11 (1:2, 3:4, 4:5) und rutschen auf Rang fünf ab.

Es war nicht wirklich der Tag des UHC, der gegen einen starken Gegner aus Baden-Württemberg während der 60 Minuten kein einziges Mal in Führung lag und letztlich den Rückständen vergeblich hinterherrannte. Bereits in der vierten Minute gingen die Schriesheimer mit Patrick Arras in Führung. Diese baute Alexander Burmeister neun Minuten später aus. Doch der UHC konnte durch einen tollen Konter mit schönen direkten Pässen durch Ivos Varhanik das 1:2 erzielen. Mit diesem Stand ging es auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt erwischten wieder die Schriesheimer den besseren Start. Nicolas und Alexander Burmeister erhöhten auf 1:4 aus Döbelner Sicht, doch der UHC steckte nicht auf. Michael Schulz staubte zum zweiten Döbelner Treffer ab, anschließend verfehlte Deraha freistehend den Ball und prallte stattdessen gegen den Pfosten. Auf der Gegenseite hielt Daniel Bachmann großartig einen Schriesheimer Schuss, der letztlich auf dem Tornetz landete. Martin Potucek konnte mit einem tollen Fernschuss den Anschluss erzielen, doch prompt stellte Burmeister den alten Abstand wieder her. Döbeln ließ sich von diesen Rückschlägen nicht entmutigen. Wieder erzielte Potucek den Anschlusstreffer, doch Schriesheim konnte die Führung durch eine feine Einzelleistung von Adrian Braune wieder auf 6:4 ausbauen.

Die Hoffnung für die UHC-Fans schwand dann wohl zu Beginn des dritten Drittels. Dann da drehte schließlich Felix Künnecke auf, der mit einem lupenreinen Hattrick nun für einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung für die Gäste sorgte. Die Döbelner konnten den Schaden durch vier Treffer im letzten Abschnitt zwar in Grenzen halten, doch die Niederlage nicht mehr vermeiden. Varhanik, Tempel, Kunert und Franze erzielten die Döbelner Tore. Die Fans zollten der Leistung dennoch Respekt und kündigten für die Partie beim USV TU Dresden ein Heimspiel für Döbeln an.

UHC Döbeln 06: Franz Tempel, Lucas Schaaf, Martin Roßberg, Gunnar Liebig, Maximilian Thomas, Philip Schramm, Enrico Franze, Hendrik Tzschoppe, Lenny Wendisch, Tom Zaspel, Maximilian Möbius, Max Kunert, Martin Potucek, Daniel Bachmann, Lubos Deraha, Michael Schulz, Ivos Varhanik.

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